Hallo,
Daher habe ich auch nicht weiter viel Zeit investiert, die INDIV-Entwicklungen genauestens zu dokumentieren.
Das halte ich persönlich für einen großen Fehler. Die Individual- Anpassungen hatten meist einen Grund: Aus einem grobschlächtigen 5Kg Hammer ein für euch passendes Werkzeug zu machen. Diese Anpassungen waren oft nötig um aus eben diesem groben ein brauchbares Werkzeug zu machen, das Dinge für den Anwender vereinfacht und weniger fehleranfällig ist.
Ich weiß das kostet Geld, aber jede Sekunde und Minute Arbeitszeit, die ihr durch die Anpassungen gespart habt, hat euch Geld gebracht, genauso wie es weniger Fehler auch getan haben.
Auch der Neustart wird immer wieder gerne empfohlen, weil auch eine Konvertierung Arbeit macht und Geld kostet. Das bedeutet aber, das deine Kollegen für eine ganze Zeit mit zwei System arbeiten müssen, um z.B. um Chargen zu verfolgen. Was dann aber wegen der unterschiedlichen Bedienkonzepte dazu führt, dass sie sich irgendwann die Finger brechen und Fehler machen.
Das Ganze erhöht zwar den Preis des Updates. Aber wenn Ihr Daten später doch haben müsst, oder Funktionen doch implementieren müsst, weil es sonst nicht funktioniert. Dann kostet das meist mehr, als wenn man es gleich gemacht hätte.
Und erspare mir bitte die Diskussion mit der Standard- Software. Es gibt keinen Standard (ISO oder DIN) für ERP-Software. Software ist immer individuell, und jedes Unternehmen definiert seinen eigenen Standard. Ich habe das in meiner langen Zeit schon so oft gehört: "Wir wollen den Standard einsetzten". Aber schon beim Beleglayout war es mit dem Standard dann vorbei. Mal ganz abgesehen Funktionen, die deren Business Case erforderte, die aber in keiner normalen Software vorhanden war und ist.
Gruß Fiddi
Gruß Fiddi